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Garagenbeet

Das Garagenbeet ist der erste Bereich des Vorgartens. Es grenzt an das begehbare Garagendach an. Im Frühjahr 2016 haben wir dieses Beet neu angelegt.


Die Erde im Beet ist extrem trocken, da es wegen der Garage über eine starke Drainage verfügt. Außerdem gibt es am äußeren Rand einen großen Haselnussstrauch, dessen Wurzeln sich immer mehr über das gesamte Beet ausbreiten. Hierfür geeignete Pflanzen zu finden, stellt sich als schwierig heraus. Im feuchten Frühling entwickelt es sich immer sehr gut.


Im Sommer wird es dann schwieriger. Und sind die Sommer dann noch so trocken wie in den Jahren 2018, 2019 und 2022, dann muss dort gegossen werden. Mittlerweile sehe ich das Beet als ein Versuchsbeet für klimaverträgliche Pflanzen an. Denn was dort gedeiht, funktioniert auch im Rest des Gartens.


2016

Die erste Bepflanzung bestand aus ein paar Gräsern, Heuchera, Akeleien, Monarden und drei Rosen (Mme Isaac Pereire, 1x ohne Namen). Es folgten Lavendel und Glockenblumen. Sowie im Herbst Sedum. Die Hosta im Vordergund gilt eigentlich als sommerverträglich was auch viele Jahre funktioniert hat.


2017

Außer den Monarden gedeihen alle Stauden prächtig. Ich pflanzte noch Rudbeckien hinzu, doch auch diese konnten sich nicht etablieren.


2018

Im Frühjahr trieben die Stauden noch alles kräftig aus. Die Akeleien und Zierläuche und Muscari waren wieder da und blühten lange. Die Rosen hatten sich auch aklimatisiert. Doch dann folgte ein trockener Sommer ohne Regen und mit großer Hitze. Die Lavendel verkümmerten, die Rudbeckas wuchsen rückwärts. Ich probierte es mit Mächenauge, dass überall als sonnen- und trockenheitsliebend gepriesen wurde. Auch Gartenmargeriten pflanzte ich, die bereits im ersten Jahr üppig wuchsen und blühten.


2019

Es kam ein zweiter Sommer mit wenig Regen und großer Hitze. Die beiden No Name Rosen wurden größer und blühten auch sehr schön. Die Margariten kamen auch wieder, jedoch das Mädchenauge war verschwunden. Selbst der Lavendel hatte es schwer. Ich entschied mich für weitere Gräser, Storchschnabel, Lein und Sedum.


2020

Im Jahr 2020 war dann der Sommer verregnet. Das vertrugen dann die trockenheitsliebenden Pflanzen nicht. Ich versuchte es ein letztes Mal mit Monarden. Ich liebe sie sehr. ihren Geruch, ihr Aussehen. Doch auch dieser letzte Versuch schlug fehl im ganzen Garten übrigens.


2021

Auch in diesem Jahr war der Sommer eher verregnet. Die Monarden sind nun wirklich Geschichte. Es bleiben die Rosen, Storchschnabel, ein Lavendel und die Sedums.


2022

Nach einem Wintereinbruch im April und einem feuchten Mai regnete es von Juni bis September gar nicht. Zudem war es sehr heiß in den Sommermonaten. Wie immer wuchs im Frühjahr alles üppig und ab Juni vertrocknete es zunehmend. Doch die Natur ist wunderbar. Nach einigen Wochen mit viel Regen haben sich fast alle Pflanzen erholt und das Garagenbeet steht super da.




Alle Fotos von Bettina Gerwien



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